Historie der Atempsychotherapie

Die Anfänge der Atempsychotherapie AFA wurzeln in einer ersten AFA Arbeitsgruppe mit Teilnehmenden aus den Methoden Veening, Middendorf und Dürckheim. Diese erarbeiten von 1998-2000 integrative Konzepte für eine tiefenpsychologische, psychotherapeutische Atemarbeit. In diese Zeit fallen auch kontroverse Diskussionen und Auseinandersetzungen über die Realisierung einer „AFA-Akademie“ mit allen anerkannten Ausbildungsinstituten.


Hieraus entwickelt sich im März 2002 die Gründung der AFA-Fachrichtung Atempsychotherapie mit regulärer Geschäftsordnung und satzungsmäßig festgelegter Doppelmitgliedschaft in AFA und DGK. Die Synergieeffekte eines fruchtbaren, kontinuierlichen Zusammenspiels verschiedener atem- und körperpsychotherapeutischer Strömungen führen in den Folgejahren bis 2004 über Mitgliederversammlungen, Tagungen und Forschungsprojekte zu innovativen Studien und Publikationen, z.B. zur Diagnostik, zu Therapiezielen, Interventionen und Wirkmechanismen atem-psychotherapeutischer Körperarbeit. Umgesetzt und weitervermittelt werden diese Erkenntnisse in entsprechenden Einzelpraxen und AFA-Schulen, insbesondere am Ausbildungsinstitut für Atempsychotherapie IAPT (www.atempsychotherapie.de) in Freiburg i.Br., das unter der Leitung von Stefan Bischof von 2003-2009 sechs Lehrgänge mit entsprechenden Curriculi in Atempsychotherapie durchführt.


Mit dem Eintrag von Atempsychotherapie AFA ® als Marke beim Deutschen Patent- und Markenamt sowie dem Kriterienkatalog zur Verleihung des Zertifikats Atempsychotherapie AFA ® werden zwischen November 2009 und Mai 2010 wichtige Meilensteine in der Verbandsgeschichte erreicht.


Etwa zeitgleich wird mit einer Ergänzungsausbildung durch Stefan Bischof als AFA-Schulleiter ein DGK- und AFA-anerkanntes verbandsinternes Ausbildungsinstitut in Atempsychotherapie etabliert, das als Organisationsmitglied und körperpsychotherapeutisches Lehrinstitut in die DGK und in das EABP Forum aufgenommen wird. Mit der Akkreditierung als Körperpsychotherapeutisches Lehrinstitut der EABP erfolgt 2009 die Umbenennung der Schule in „Institut für Atem- und Körperpsychotherapie“ (IAKPT). Bis 2016 – dem vorläufigen Ende der Lehrtätigkeit – werden dort 70 Absolventen*innen in Atem- und Körperpsychotherapie ausgebildet, 29 davon graduiert, d.h. mit einem Diplom in Atempsychotherapie AFA®. Die Graduierung ist an den strengen Kriterienkatalog der DGK gebunden und erlaubt bei anerkannter DGK-Mitgliedschaft die Zusatzbezeichnung „Körperpsychotherapie DGK“.

Auf Initiative von Sabine Schrem kommt es 2016 zur Neugründung einer Arbeitsgruppe Atempsychotherapie; 2018 wird die BVA-Mitgliedschaft im Forum des EABP beantragt.

 

Eine Zusammenschau von Daten und Fakten dieser komplexen Entwicklung findet sich chronologisch in folgender Tabelle:

1998 - 2000 AFA-Arbeitsgruppe Atempsychotherapie
  Erarbeitung eines Konzeptes für eine tiefenpsychologische,
psychotherapeutische Atemarbeit
2000       Antrag auf Gründung einer „AFA-Akademie“ für Atemtherapie mit allen AFA-Ausbildungsinstituten
08.03.2002   Gründung der AFA Fachrichtung Atempsychotherapie
ca. 35 Mitglieder, Geschäftsordnung und satzungsmäßig festgelegte Doppelmitgliedschaft in AFA und DGK; regelmäßige Mitgliederversammlungen, Tagungen und Forschungsprojekte
2003 - 2009

Institut für Atempsychotherapie IAPT, Stefan Bischof, Freiburg i.Br.
6 Lehrgänge in AKPT

2005 Vorschlag eines Forschungsprojektes mit Harald Hamre, Institut IFAEMM, ifaemm.de
26.09.2009    DGK-Anerkennung und Aufnahme des IAPT als körperpsychotherapeutisches Lehrinstitut im EABP Forum, Umbenennung der Schule in „Institut für Atem- und Körperpsychotherapie“ (IAKPT)
21.11.2009   Etablierung einer DGK- und AFA-anerkannten, verbandsinternen Ergänzungsausbildung in Atem- und Körperpsychotherapie mit Stefan Bischof als AFA-Schulleiter des IAKPT.
Dreijährige, berufsbegleitende Ausbildung mit 10 Curriculum-Modulen und möglicher Graduierung in Atempsychotherapie AFA ® und Körperpsychotherapie DGK
Nov 2009 Eintrag von Atempsychotherapie AFA ® als Marke beim Deutschen Patent- und Markenamt
Mai 2010 Kriterien zur Verleihung des Zertifikates Atempsychotherapie AFA ®
2016 vorläufiges Ende der verbandsinternen Ergänzungsausbildung in Atem- und Körperpsychotherapie am IAKPT, das als Fortbildungsinstitut weiterhin Einzelmodule in Atem- und Körperpsychotherapie anbietet.
2016

Neugründung einer Arbeitsgruppe Atempsychotherapie: Sabine Schrem, Sabine Katharina Schuldt

2018 - 2019 Antrag auf BVA-Mitgliedschaft im Forum des EABP und Anerkennungsvortrag der Atempsychotherapie BVA durch Sabine Schrem ebenda.

Das Forum der EABP stimmt einer Aufnahme der Fachrichtung Atempsychotherapie BVA unter der Auflage zu, dass die psychotherapeutische Fachrichtung klar als eigenständige Fachrichtung im BV-Atem erkennbar ist. Die Eigenständigkeit einer psychotherapeutischen Fachrichtung innerhalb eines mehrheitlich körpertherapeutisch arbeitenden Gesamtverbandes wird 2019 vom Vorstand  abgelehnt. Damit ist die Aufnahme im Forum der EABP vorerst nicht möglich.

2022 - 2025

Erarbeitung eines Zwischenzertifikates „Atempsychotherapie BV-Atem® i.A.“
Überarbeitung der Definition „Atempsychotherapie BV-Atem®“, Definition von Fort- und Weiterbildungskategorien
Belebung der FG durch regelmäßige Impulsreferate, Intervision und allgemeinen Austausch:
Kirsten Sander, Ingeborg Becker, Norbert Faller und Stefan Bischof

 

Autorin: Ingeborg Becker

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